Über mich

Hi,
ich bin Miri.
Eigentlich heiße ich Meryem Leila Simsek, ein ziemlich langer und komplizierter Name für mancherlei Menschen – weshalb ich beschloss, mich Miri zu nennen und gerne nennen zu lassen (bitte, DUzen wir uns!)

Ich bin Halbtürkin und in Köln geboren, aber das nur der Vollständigkeit halber: eine Rolle spielen soll es nicht. Sind wir nicht alle Gäste auf diesem Planeten und Weltenbürger? Versteh mich nicht falsch, ich liebe Kulturen, Exotik, Fremdes: ich bin eine Entdeckerin, ein Lebemensch, ein Freigeist. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich multikulti aufgewachsen bin, aber ich möchte mich nicht darauf beschränken.

Viel mehr als das was da ist zählt für mich, was wir daraus machen. Proaktives, eigenständiges Handeln steht auf meiner Werteliste ganz oben. Ich liebe Menschen, die Eigeninitiative ergreifen und ihre Träume, Wünsche, Vorhaben einfach anpacken und loslegen.

Mein Anliegen ist es, sich nicht auf bereits Bestehendes zu beschränken, sondern Neues zu erschaffen.
Um die Ecke denken,
Groß Träumen,
Ziele stecken,
Teamwork,
Ideen umsetzen,
Tun.

Nach dem Abitur wollte ich nichts sehnlicher, als raus in die Welt gehen und sie entdecken. Erst viele Jahre später begriff ich, dass das bedeutete, mich selbst immer mehr zu entdecken.

Das Freiwillige Soziale Jahr in Kuala Lumpur von 2009 – 2010 lies mich fühlen wie eine Königin. Ich hatte genug Ressourcen, alle Länder in Südostasien zu besuchen und kennen zu lernen.

Im Anschluss versuchte ich mich im Studium der Kulturwissenschaften – was für mich eher schlecht als recht in Erinnerung geblieben ist. Ich möchte das Jahr in Berlin dennoch nicht missen, da es mich gelehrt hat, dass es durchaus in Ordnung ist, seine Pläne zu ändern, wenn sie nicht dem entsprechen, was einem vorgeschwebt hat.

So verschlug es mich nach Hamburg zum Studium der angewandten Medien. Gute drei Jahre lernte ich von den Profis der Medienlandschaft alle Fähigkeiten zum Entfalten meiner wahren Persönlichkeit:
Norbert Skrovanek gab mir eine Vision für meine Zukunft mit,
Tilman Madaus eröffnete mir die Welt einiger fantastischer Methoden zum Erlernen des Schlüpfens in unterschiedlichste Rollen,
Monika Hein lehrte mich die Disziplin über die eigene Stimme, die bewusste Nutzung dieser und die Relevanz ihrer stetigen Schulung,
Claudiu Mark Draghici und das Improvisationstheater Das Elbe vom Ei schenkten mir das Gefühl des Teamworks und wie viel man erreichen kann, wenn man nicht alleine ist.

Die Zeit in Hamburg prägte mich sehr und offenbarte mir: Durchhalten ist das Allerwichtigste.

Wenn man als Künstler nicht an seinen Visionen festhält, rosten sie ein und zerfallen zu Staub.

Es war nicht einfach als Bachlor of Arts Absolventin, in der Welt der Medien Fuß zu fassen: maßgeblich, weil ich mir nicht ganz sicher war, wo ich hin wollte. Eigentlich liebte ich das Theater, aber dort konnte man kein Geld verdienen. Einige Versuche, bei Agenturen aufgenommen zu werden um mir die Vermittlung zu Schauspieljobs zu ermöglichen, scheiterten aus den unterschiedlichsten Gründen. Meine Versuche, eigeninitiativ über Castingbesuche kleine Rollen für Fernsehfilme oder Werbungen zu bekommen, mißglückten ebenfalls. Heute weiß ich auch, warum das so war.

Ich wollte es tief in mir eigentlich gar nicht. Das begriff ich auf meinen langen Reisen durch Südafrika und Patagonien. Auch der Jakobsweg öffnete mir ein Stück weit die Augen über meinen Lebensweg. Es war für mich immer eine Lösung, mein „hier und jetzt“ zu verlassen und es aus der Distanz zu betrachten, um zu Erkenntnissen zu gelangen.

Was ich wirklich wollte war, mein Ding zu machen. Und dieser Weg führte nicht über fremdbestimmte Anstellungen sondern ausschließlich über die Selbstbestimmung.

Aus diesem Grund hat mich das Improvisationstheater für sich gewonnen: man hat auf der Bühne alle Freiheiten, die einem in den Sinn kommen. Nichts ist geskriptet und vorgeschrieben. Der Entfaltung der puren Kreativität steht nichts mehr im Wege!

Diese Entfaltung des „Selbst“ geht noch viel weiter über das Leben auf der Bühne hinaus: alles, was das Improvisationstheater lehrt, lässt sich auf unser „echtes“ Leben übertragen:

JA sagen

Vertrauen

Zuhören

Periphere Wahrnehmung

Teamwork

Probleme lösen

Die Kunst, ein weiteres großes Feld meines Lebens hilft mir dabei, diese Gedanken zu ordnen. Es ist eine Form des Ausdrucks der inneren Energien, die sich auf diese Art des kreativen Prozesses in der materiellen Welt manifestieren können.

Ich freue mich, dass du deinen Weg hierher gefunden hast. Wenn du willst, gehen wir ein paar Schritte gemeinsam. Kontaktiere mich gerne!

Deine Miri